Aktivitäten

Vom Ei zum Huhn

Datum: August 17, 2016 Eingestellt von: Melanie Eke Kategorien: Aktivitäten

Vor den Osterferien hat Frau Kuthe-Rüping 24 Eier mit in die Schule gebracht. Sie liegen im Brutapparat. Dort ist es 37 Grad warm und feucht. Das ist wichtig, damit in jedem Ei ein Küken wachsen kann. Im Ei ernährt sich das Küken vom Eigelb und vom Eiweiß. Alle Klassen beobachten die Eier jeden Tag.

Nach 21 Tagen ist es soweit. Die Küken schlüpfen. Sie picken die harte Eierschale mit dem Schnabel auf. Das ist gar nicht so einfach. Der scharfe Eizahn hilft ihnen dabei. Aber es dauert eine Weile und ist sehr anstrengend.

Dann sind sie da! Wenn ein Küken geschlüpft ist, ist es noch ganz nass und völlig erschöpft. Es muss sich ausruhen. Dann trocknet der Federflaum.

Die Küken sind klein, so klein, dass sie in eine Hand passen. Wenn sie trocken sind, dürfen wir sie vorsichtig in die Hand nehmen. Es ist weich, flauschig und so niedlich.

Das Bäuchlein der Küken ist noch voll. Nach einem Tag bekommen sie Hunger. Wir setzen sie in das Terrarium unter die Wärmelampe. Darin liegt Zeitung. Die kleinen Küken sind noch ganz tapsig. Beim Laufen schwanken sie vor und zurück, weil sie das Gleichgewicht noch nicht richtig halten können. Im Terrarium ist Wasser und Futter. Sie fressen geschrotete Körner. Aber am liebsten mögen sie Haferflocken. Jeden Tag muss die Zeitung gewechselt werden. Ihr wisst schon, warum …

Jeden Tag werden die Küken ein bisschen größer und lebendiger. Wir freuen uns so. Aber plötzlich legen sich alle hin und ruhen sich wieder aus.

Nach einigen Tagen wollen die Küken wieder auf den Bauernhof. Wir müssen Abschied nehmen. In 8 Wochen bekommen die Küken richtige Federn. Dann können sie für sich selbst sorgen.